Man kann es fast nicht glauben aber gemäss Seite 20 der Vorlage des Regierungsrates soll nicht nur die Brücke verlegt werden, sondern auch noch die Eishalle Lärm isoliert werden, wegen dem Lärm den die Strasse macht:
Interessant ist aber, dass das Lärmgutachten, das extra in Auftrag gegeben wurde, Folgendes zur rechtlichen Situation sagt (Seite 6):
Eine Eishalle gilt also nicht als Lärm empfindlich und es gibt aus rechtlicher Sicht keinen Grund diese Lärm technisch zu sanieren.
Warum will der Kanton BL also Steuergelder ausgeben um die Eishalle vor Lärm zu schützen?
Die Antwort findet sich auf Seite 8, bei der empfohlenen Variante:
Es geht hier nicht um eine Schalldämmung. Sondern die Eishalle soll vor allem Wärme gedämmt werden.
Der Baselbieter Steuerzahler soll also der Stadt Laufen auch noch die Eishalle wärmetechnisch sanieren.
Die Stadt Laufen sollte das eigentlich seit Jahren selber in die Hand nehmen, aber dazu fehlt das halt das Geld.
Man steckt lieber 450'000 CHF in grössenwahnsinnige Projekte wie 2016 in die Areal-Entwicklung Nau von Herzog und de-Meuron stecken, die vom Stimmvolk abgelehnt werden.
